FAQ - Elektronischer Impfpass (CVE) für Fackfräfte

CVE - GESUNDHEITSFACHKRAFT

Hierbei handelt es sich um ein Informationssystem, das die Impfdaten der gesamten sozialversicherten Bevölkerung, sowohl der ansässigen als auch der nicht ansässigen, zentral erfasst. Es erfasst alle Impfstoffdosen, die den Menschen auf luxemburgischem Staatsgebiet von Gesundheitsdienstleistern verabreicht wurden. Der CVE ermöglicht auch die Lagerverwaltung von Impfstoffen, die Teil des nationalen Impfkalenders sind.

  • Impfhistorie leicht online zugänglich
  • Unterstützung der Impfstoffindikation, einschließlich des Auffrischungsplans
  • Rückverfolgbarkeit und Pharmakovigilanz von Impfstoffen (Impfdatum, Seriennummer, Impfstoffcharge, Verfallsdatum)
  • Einfachere Lagerverwaltung - reduzierter Verwaltungsaufwand

 Während der Pilotphase haben nur die impfenden Ärzte, die an diesem Projekt teilnehmen, Zugriff auf die Impfdaten.

Der Zugang zur Applikation erfolgt über das eSanté-Portal. Die Suche nach einem CVE eines bestimmten Patienten, erfolgt über die Sozialvesicherungsnummer oder den Namen. Es ist geplant, den Zugriff auf den CVE in die Praxis-Software der medizinischen Fachkraft zu integrieren.

Der impfende Arzt erfasst die Daten während der Verabreichung des Impfstoffs.

Er scannt den Barcode (Datamatrix), der automatisch den Namen des Impfstoffs, die Serien- und Chargennummer sowie das Verfallsdatum erfasst.

In der Pilotphase ist es nicht vorgesehen, die Impfhistorie von dem gelben Impfausweis zu übernehmen. Es wird jedoch über Lösungen nachgedacht.

Es ist möglich, den Barcode über eine Webcam (integriert oder extern) oder einen Handscanner einzulesen.

Der CVE richtet sich an Personen, die in Luxemburg versichert sind oder dort Ihren Wohnsitz haben.

Arbeiten auf europäischer und internationaler Ebene sind im Gange. Sobald die technischen Spezifikationen des grünen Passes bekannt sind, kann die Kompatibilität zwischen den Computer-Tools MSVAC/CVE bewertet werden.

Nein, der gelbe Impfausweis bleibt während der Pilotphase bestehen.

Ja, ein Ausdruck des CVE ist möglich.

Nein, das System sendet keine Benachrichtigung an den Arzt. Der Arzt kann jedoch auf die Impfdiagnose (aktueller Impfstatus, aufzufrischende Impfung usw.) im CVE jedes Patienten zugreifen oder über eine globale Ansicht, die die Historie aller Patienten des Arztes auflistet. Allerdings können Benachrichtigungen per SMS und/oder E-Mail an die Patienten gesendet werden.

Das Entscheidungshilfesystem wird den nationalen Impfkalender und die Empfehlungen des CSMI (Conseil Supérieur des Maladies Infectieuses) enthalten. Auf dieser Basis wird eine Entscheidungshilfe für die Impfung zur Verfügung gestellt. Eine Nachholimpfung sollte vom Impfarzt von Fall zu Fall beurteilt werden.

Es geht hier nicht darum, Zugang zu den Unterlagen der Nichtgeimpften zu haben. Die Gesundheitsdirektion wird Zugang zu aggregierten Daten über die Durchimpfungsrate für bestimmte Bevölkerungskategorien haben. So wird es zum Beispiel möglich sein, die Durchimpfungsrate einer bestimmten Altersgruppe zu einem bestimmten Zeitpunkt zu extrahieren.

Allerdings, für den speziellen Fall in dem das Gesundheitsamt eine Kontakterhebung durchführen muss (z. B. Kontakt zu einer Person, bei der Meningitis oder Masern diagnostiziert wurden) und die Impfinformationen für die Personen, die als Kontaktpersonen identifiziert werden, nicht verfügbar sind, können, nach Zustimmung, die Impfinformation dieser Personen überprüft werden, um ihren Impfstatus zu ermitteln.

Es wird nach Lösungen gesucht, um die Integration von COVID-19-Impfdaten im CVE zu ermöglichen.