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Unsere Beratungsgremien

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Es ist klar, dass der Aufbau der nationalen eSanté Serviceplattform, die auf die  Bedürfnisse und die spezifische Verwendung von unterschiedlichen  Informationssystemen des luxemburgischen  Gesundheitssektors antwortet, nicht ohne die notwendige Beteiligung von verschiedenen Akteuren des Gesundheitssektors durchgeführt werden kann.

Deshalb wurden seit der Gründung der Agentur eSanté, immer gezielt  Gesundheitsexperten und Interessenvertreter der Patienten als Teil der Beratungen und der strategischen Entscheidungen einbezogen.

Zu diesem Zweck wurden verschiedene Beratungsgremien eingeführt, die während des gesamten Entwicklungsprozesses  der eSanté Plattform in Anspruch genommen werden.

Diese Gremien sind:

Beratende Komitees

Beratende Komitees

Der Verwaltungsrat hat zwei beratende Komitees eingeführt, deren Aufgabe darin besteht Empfehlungen abzugeben. Diese Gremien setzten sich  aus Vertretern der Mitglieder des G.I.E zusammen.
Sie behandeln je zwei verschiedene Themengebiete:  das erste befasst sich mit den ethischen und moralischen Aspekten des Zugriffs auf und der Verarbeitung von sensiblen persönlichen Daten und das zweite mit der Interoperabilität, technischen Standards und Normen.
Ziel dieser Komitees ist es, die Agence eSanté bei fachlichen Überlegungen zu unterstützen:  dies soll einerseits zu einer Weichenstellung  mit Handlungshinweisen für Interoperabilität führen  und zum anderen  zu der Entwicklung eines deontologischen und ethischen Leitfaden  für die Benutzung  der Gesundheitsdaten beitragen.

Interoperabilität

Rund um Interoperabilität

In einer ersten Stufe hat die Agence eSanté für die  Ausarbeitung ihres Leitschemas für Gesundheitsinformationssysteme die Hauptakteure des Gesundheitssektors  zurate gezogen: in erster Linie, um durch deren Beitrag, eine Bestandsaufnahme der vorhandenen  Informationssysteme des Gesundheitswesens zu erarbeiten und den Informationsfluss zwischen relevanten Institutionen zu identifizieren, um dann den Bedarf der Gesundheitsdienstleister zu ermitteln.

Außerdem haben mehrere Arbeitsbesprechungen rund um den CDA stattgefunden ("Clinical Document Architecture"). Dieser Dokumentenstandard ist ein Teil des HL7 Standards und wird häufig für klinische Dokumente verwendet.
Diese Arbeitsgruppen zum CDA wurden von Experten aus den Bereichen „biologische Analyse“ und „Radiologie“ zusammengesetzt, um die Implementierung der Spezifikationen der Meta-Daten des CDA Headers, sowie der strukturellen Vorgaben der eigentlichen Inhalte von Radiologiebefunden und  Laborbefunden festzulegen.

matrice habilitation

Rund um die Zugriffsbestimmungen

Die Agence eSanté hat Arbeitsgruppen aus Vertretern verschiedener Gesundheitsberufe zusammengestellt, um eine Matrix für Zugriffsbestimmungen  auszuarbeiten, die alle Zugriffsrechte der Gesundheitsfachleute auf das DSP zusammenfasst. Diese Zugriffsrechte werden durch die entsprechende Berufsgruppe der Gesundheitsdienstleister, den Datentyp und die Dokumente, die im Rahmen der Behandlung benötigt werden,  bestimmt.
In diesem Kontext hat die Agence eSanté insgesamt 24 Sitzungen mit rund hundert Angehörigen der Gesundheitsberufe organisiert.

Datenschutz

Rund um den Datenschutz

Die eSanté Plattform und die dazugehörigen Dienste, die die elektronische Gesundheitsakte einschliessen, wurden  von der Agence eSanté entwickelt, um die gemeinsame Nutzung und den sicheren Austausch von Gesundheitsdaten zwischen Angehörigen der Gesundheitsberufe und Patienten zu fördern.
Gesundheitsdaten  sind sensible persönliche Daten, die direkt mit dem Privatleben eines Patienten verbunden sind. Daher ist bei Verarbeitung dieser Daten, die für die Unterstützung der Kontituität und Koordination der Versorgung unentbehrlich sind, ein hoher Grad an Sicherheit und ein starker Schutz der Privatsphäre des Patienten zu gewährleisten.

Um sicher zu stellen, dass die Prozesse und Mittel bei der Datenverarbeitung den gesetzlichen Vorschriften des Datenschutzes entsprechen, haben Experten von der Commission Nationale de la Protection des Données (die Nationale Kommission für Datenschutz) sich mit Mitarbeitern der Agence eSanté in einer Arbeitsgruppe zusammengesetzt, um die Komponenten und Dienstleistungen der eSanté Plattform zu analysieren.


Ziel dieser Analyse ist es, einen pragmatischen Ansatz zu schaffen, der es ermöglicht das DSP mit den notwendigen Sicherheitsmaßnahmen einzuführen und damit, zum einen das Vertrauen der Patienten zu gewinnen das DSP zu nutzen, und zum anderen zukünftigen  Anforderungen auf europäischer Ebene zu entsprechen.

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